1984 - 1988

Die Wurzeln der Band De/Vision gehen zurück auf das Jahr 1984, als sich Stefan und Steffen über einen Freund kennenlernten. Beide teilten eine Gemeinsamkeit: Die Leidenschaft zu Depeche Mode. Genau diese Leidenschaft leitete dann auch eine andere Begegnung ein, nämlich die mit Markus und zwar im Jahr 1986. Am Bensheimer Baggersee hörten Stefan und Steffen Depeche Mode, Markus ein paar Meter nebenan ebenso. So begegnete man sich das erste Mal. Stefan und Markus, die beide zufällig im gleichen Supermarkt jobbten, freundeten sich an und begannen Ende 1986 aus Spaß mit ersten musikalischen Versuchen. Erster Projekt- bzw. Bandname der beiden war The Infected. Schon kurz danach folgte die Umbenennung in House of Pain. Als man erfuhr, dass es die Band schon gibt, erfolgte abermals eine Umbenennung in Age OP. Hier schloss sich Jens, ein Klassenkamerad von Markus, der Band an. Man kaufte sich Stück für Stück bessere Keyboards.  

Wohlwissend um seine Qualitäten als Sänger versuchte Stefan damals Steffen davon zu überzeugen mitzuwirken, was allerdings noch einige Monate dauern sollte. In der Zwischenzeit wurde einiges getan, um aus dem anfänglichen Hobby eine qualitative Band zu schaffen. Jeder der Jungs investierte vom wenig vorhandenen Geld in Equipment. Stück für Stück wurden neue Keyboards gekauft. Zu dieser Zeit schloss sich Steffen auch endgültig der Band an.

Es erfolgte eine erneute Umbenennung in Futuristic Art. Kurze Zeit später stieg Jens nach einer Meinungsverschiedenheit aus. Thomas stieß dann auf Vorschlag von Stefan im Sommer 1988 zur Band. Thomas war ein gemeinsamer Freund von Steffen und Stefan. Die Band war gefunden, nun musste ein anderer Name her. Nach großem Brainstorming einigte man sich auf DE/VISION, um im Plattenregal nicht weit weg von DM zu stehen. Nun wurden bessere Synthesizer, ein Atari ST, Sequenzerprogramm und eine Drum Maschine gekauft. In einem Kellerraum bei Stefan traf man sich nun regelmäßig, um Lieder zu schreiben und zu jammen.

Man kann somit sagen, dass in den heimischen Kellerräumen von Stefan das Fundament von De/Vision gelegt wurde.